Eine Einführung zu börsengehandelten Rohstoffen (ETCs)
Bei ETCs handelt es sich um Wertpapiere, die von Einzelpersonen wie Unternehmensaktien an einer Wertpapierbörse gehandelt werden können. Ähnlich wie börsengehandelte Investmentfonds (ETFs) bilden auch ETCs einen Index ab.
Der Unterschied besteht darin, dass ein von einem ETF eine in einem Index zusammengefasste Auswahl von Unternehmen oder einen Wirtschaftssektor abbildet, während ein ETC auf einem Rohstoffindex oder einem zusammengestellten Rohstoffkorb basiert. In welchem Verhältnis ein ETC zu seinem Basiswert steht, hängt von der Art und Zeitdauer seines Engagements auf dem Rohstoffmarkt ab. Da ETCs keine Laufzeitbegrenzung haben, können bei Bedarf jederzeit neue ETCs geschaffen werden. Aus diesem Grund sind ETCs genauso liquide handelbar wie die als Basiswert dienenden Rohstoffe. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Basiswerte physisch oder als Futures-Kontrakte gehandelt werden.