Der Einsatz von Stop-Orders – auch Stop-Loss-Orders genannt – führt zur effektiven Verlustminimierung bzw. Sicherung von Etappengewinnen einer Position, wenn sich der Markt ungünstig entwickelt.
Gewöhnliche Stop-Orders helfen Anlegern, ihre Investitionen gegen unerwünschte Marktbewegungen abzusichern. Sie können bei Orders aller Instrumente platziert werden und stellen einen wichtigen Faktor des Risikomanagements dar, denn sie verhindern zuverlässig hohe Verluste. Investoren, die Stop-Orders verwenden, müssen nicht ständig die für sie wichtigen Kursentwicklungen verfolgen, um eventuelle Marktumschwünge rechtzeitig mitzubekommen.
Das gilt auch für den Urlaub oder generell Situationen, in denen ein rascher Zugriff auf die Handelsplattform nicht möglich ist. Stop-Orders vermitteln ein entspannendes Gefühl der Sicherheit für Investoren: Schließlich wissen sie, dass bei Eintreten unerfreulicher Kursentwicklungen die Verluste auf ein Mindestmaß begrenzt sind – selbst, wenn Anleger diese Entwicklung „verschlafen“ sollten.
Eine weniger bekannte – und auch weniger genutzte Variante – der Stop-Orders stellen dynamische Stop-Orders oder „Trailing-Stop-Orders“ dar. „Trailing“ heißt auf deutsch „wandernd“ – und genau das macht diese Orderform: Investoren können beispielsweise die Stop-Schwelle in einem bestimmten Abstand unter dem aktuellen Kurs setzen, so dass beim Sinken des Kurses die Position automatisch glattgestellt wird – wie bei einer gewöhnlichen Stop-Order. Wenn nun aber der Kurs steigt, „wandert“ die Trailing-Stop-Order mit nach oben, hält dabei aber immer den ursprünglich festgelegten Abstand zum Kurs. Trailing-Stop-Orders dienen nicht nur zur Verslustminimierung, sondern sichern auch Gewinne ab, die vor einem Marktumschwung entstanden sind.
Kunden der Saxo Bank können sowohl Stop- als auch Trailing-Stop-Orders auf allen Handelsplattformen einsetzen. Je nach Anlageklasse kann eine ganze Reihe von Stop-Loss-Möglichkeiten eingesetzt werden, damit Investoren exakt die Form der Risikobegrenzung nutzen können, die sie für optimal halten.
Die Mehrzahl der Investoren kann nun einmal nicht rund um die Uhr handeln. Der generelle Einsatz von Stop-Orders stellt deshalb ein effektives Mittel zur Risikoabsicherung und Kapitalerhaltung dar, das für ruhigen Schlaf sorgt – und dafür, dass Investoren sich von untertägigen Kurschwankungen nicht weiter beeindrucken lassen müssen.